10. Oktober 2010
Nairobi
Nachdem ich nun in Ruanda und Uganda war, bin ich in Nairobi Kenia angekommen. Schon am Flughafen habe ich mich gewundert, wie modern und westlich alles ist. Die Dame an der Visum-Immigration Stelle hat mich gefragt, was ich denn in Nairobi machen würde und fand es ganz toll. Sie meinte ich sollte in Kenia predigen und ein Zeugnis Gottes sein. Sie hat mir direkt ein volles Visum ausgestellt, obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich nur eine Woche bleiben werde :-)
Nairobi ist eine große und auch internationale Stadt. In den Ländern vorher habe ich nie so viele Weiße gesehen wie hier und hier hatte ich auch meine erste warme Dusche.
JFC Nairobi hat vor allem 2 Schwerpunkte in ihrer Arbeit. Das ist zum einen Crises Pregnancy and Mission.
Crises Pregnany (Krisen –Schwangerschaft) ist ein Bereich, in denen man mit jungen Mädchen und auch mit Frauen arbeitet, die entweder ungewollt schwanger geworden sind und abtreiben wollen, oder die junge Mütter sind. Seelsorge ist ein großer Teil der Arbeit, aber man beschäftigt die Mädchen auch. Es gibt ein Center, in das sie jeden Morgen kommen können. Zusammen machen sie viele verschiedene Handarbeiten, wie Schmuck basteln, nähen, kochen etc.
Ginny leitet diesen Bereich. Ich habe sie gefragt wie alt die Mädchen sind und sie meinte, das jüngste Mädchen das kam, war 11 Jahre alt, wurde vergewaltigt und ihre Eltern wollten, dass sie abtreibt. Es ist wirklich ein sehr wichtiger Arbeitsbereich. Neben der Seelsorge und der Arbeit mit en Mädchen gibt es in diesem Bereich auch Schulprogramme, die sie gestalten. Die Mitarbeiter gehen mit einem Abstinenz-Programm in die Schulen und sprechen über sexuelle Reinheit.
Das ist ein Hauptbereich von Kenia JFC. Über den anderen Bereich gibt es in Kürze mehr...
06. Oktober 2010
Ost Uganda
JFC in Uganda hat ganz verschiedene Ministries. Crises Pregnacy ist ein Bereich. In der Hauptstelle in Kampala sind ca. 10-20 Mädchen untergebracht, die zwischen 13-18 Jahren sind und schwanger sind. Diese Mädchen kommen aus schwierigen Familien und mussten diese verlassen. Natürlich denken viele von ihnen an Abtreibung, aber JFC betreut sie seelsorgerlich und bringt ihnen praktische Dinge wie nähen, kochen usw. bei. Ansonsten haben sie auch regelmäßig Bible studies.
Wir sind heute nach Ost Uganda gefahren. Dabei haben wir den Nil überquert und sind durch viele Dörfer gefahren. Die Gegend außerhalb von Kampala (der Hauptstadt) ist wirklich ganz anders. Häuser haben zum Teil keinen Strom und nur Blätterdächer. JFC Uganda hat seit kurzem auch einen Zweig in Ost-Uganda. Dort arbeiten die Mitarbeiter auch mit schwangeren Mädchen und auch mit Teenagemamas.
Ansonsten hat JFC auch eine aktive Missionsarbeit. Gemeinsam mit vielen Volontären gehen sie an Schulen, in Gemeinden und auf die Straßen um das Evangelium zu verkünden. Sie machen viele Workshops und arbeiten mit Tanz und Drama. Sexual Purity (sexuelle Reinheit) ist auch immer eins ihrer Hauptthemen.
Ich bin wirklich begeistert wie viele Einsatzmöglichkeiten und Möglichkeiten zu Dienen es hier in Uganda gibt. Und als Weiße fällt man sowieso immer auf und zieht viele an...vor allem Kinder und Jugendliche und ich habe gemerkt, dass man darauß viel Profit schlagen kann, denn so bekommt man die Jugendlichen zusammen und kann sie prägen und ihnen von Jesus erzählen.
Nächster Halt für mich ist Nairobi Kenya...
03. Oktober 2010
Kampala
Wow, ich glaube ich habe mich in Afrika verliebt. Uganda ist wirklich ein wunderschönes Land und die Leute sind so freundlich! Philip (YFC Outreach director) und Alice (YFC volunteer) haben mich heute abgeholt und wir sind gemeinsam in die Watato-Church gefahren. Das war eine Hillsong-ähnliche Gemeinde. Sehr modern mit viel Lichttechnik und Clips und professioneller Musik...mit einem großen Chor im Hintergrund. Es war wirklich sehr sehr schön.
Ich saß im Gottesdienst und am Ende haben wir uns alle an der Hand genommen und gebetet. Ich hatte so eine Freude und war voll am grinsen. Ich war und bin immer noch begeistert, wie sehr der Glaube einen vereint. Ich hab mich den Menschen hier in Kampala so nah gefühlt.
Am Nachmittag haben Phil und Alice mir viele Teile der Stadt gezeigt. Ich habe den Palast gesehen, das Parlament, verschiedene Kirchen, die Märkte, Innenstadt und auch die Slums. Kampala ist wirklich eine sehr dreckige Stadt. Überall liegt Plastikmüll herum und manchmal auch ganze Berge von Müll, die verbrannt werden. Die Luft ist rauchig und staubig.
Morgen werde ich die verschiedenen Ministries von YFC Uganda kennenlernen...
02. Oktober 2010
Die Perle Afrikas
Dieser Slogan begrüßte mich am Flughafen von Entebbe in Uganda. Mit 2,5 Stunden Verspätung bin ich gelandet. Der Flug war eine wahre Gebetserhörung, denn erst hieß es, dass er ausfällt wegen technischen Problemen und dann sind wir doch gestartet. Es war eine kleine Propellermaschine mit ca. 25 Leuten an Bord.
In Entebbe wurde ich herzlich begrüßt. Der Flughafenbeamte wollte mich gleich bei sich zu Hause einquartieren :-) Mary, Dixon und Philip von Jugend für Christus Uganda haben mich herzlich empfangen und schon ging’s los auf die Straßen von Uganda. Der Verkehr war...wie soll ich sagen...afrikanisch :-) überall Autos und Busse und Motorräder. An den Straßenseiten waren überall kleine Läden, wo Leute Möbel, Klamotten, Lebensmittel und sogar rohes Fleisch verkaufen.
Die Luft ist warm und staubig von der roten Erde. Ich bin in einem christlichen Gästehaus untergebracht. Die Leute hier sind sehr nett und das Haus heißt Namirembe (Haus des Friedens) - „one milion dollar view“ und das ist echt wahr...man hat einen wunderschönen Ausblick über Kampala.










































