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Die wohl spannendsten und außergewöhnlichsten 5 Wochen meines Lebens

Es macht mich auch traurig zu sehen welchen Reichtum ich besitze, welchen die Kinder dort nicht haben.

Ich darf auf die wohl spannendsten und außergewöhnlichsten fünf Wochen meines bisherigen Lebens zurückblicken. Fünf Wochen in einer völlig neuen Kultur, neuen Umgebung, neuen Menschen und dem Auftrag den Kindern und Menschen Gottes Liebe weiterzugeben. Ich bin sehr dankbar, dass ich von den Menschen, vor allem meinen Betreuern vor Ort, so herzlich aufgenommen wurde. Trotz der völlig fremden Umgebung haben sie mir von Anfang an das Gefühl gegeben dazu zu gehören! Das hat mir das Einleben sehr viel erleichtert. Die Lage der Farm "Amathunzi" ist ein wahrer Traum, ich habe jede Sekunde genossen in der ich die Natur um mich herum bestaunen konnte, das ist etwas was ich sehr vermisse hier in Deutschland! Der Einstieg in die Projekte fiel mir anfangs etwas schwer, da man sich wirklich erst an die afrikanische Kultur gewöhnen muss. Da war ich sehr froh, dass ich anfangs nicht zu viel Verantwortung tragen musste. Die Arbeit mit den Kindern fällt einem sicherlich einfacher, wenn man die Sprache "Africaans" (wenigstens) teilweise beherrscht. Denn der Großteil der Kinder spricht nur sehr schlecht Englisch. Ansonsten habe ich die Arbeit in den Projekten sehr genossen, denn viele der Kinder sehnen sich danach geliebt und so angenommen zu werden wie sie sind. Dieses Gefühl konnten wir, glaube ich, vielen geben.

Für mich persönlich war diese Zeit eine ganz besondere und lehrreiche. Ich durfte erfahren was es heißt auf eigenen Füßen zu stehen und in einer fremden Kultur zu leben. Es macht mich auch traurig zu sehen welchen Reichtum ich besitze, welchen die Kinder dort nicht haben. Dabei meine ich nicht nur den materiellen Reichtum, sondern einfach zu Wissen mit Liebe beschenkt zu sein, allen voran von der eigenen Familie. Trotz allem durfte ich neu lernen immer mehr in unsern Herrn zu Vertrauen, denn man sieht trotzdem, dass die Arbeit vor Ort einfach auch Früchte trägt und so viel Gutes verbreitet.

Ich will nie vergessen was ich in dieser Zeit erlebt habe. Es soll mich prägen und mich weiterbringen. Ich will es immer wieder neu Lernen in unserem Reichtum hier demütig und dankbar voranzugehen und nichts für selbstverständlich zu nehmen, denn ich habe gesehen, dass es das nicht ist.