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Je mehr ich mich auf etwas eingelassen habe, desto besser hat es funktioniert

Ich habe sehr deutlich gespürt, wie Gott mich gebraucht hat in bestimmten Situationen, besonders in der Arbeit mit den Jugendlichen.

Ich hatte die Möglichkeit für knapp sieben Monate in die Jugendarbeit von "Youth for Christ" in der Provinz Saskatchewan, involviert zu sein. Dabei ich mich sowohl persönlich, als auch auf geistlicher Ebene enorm weiter entwickelt. Die Zeit war unglaublich wertvoll, geprägt durch sehr schöne Erfahrungen. Die Einsatzstelle bietet sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten an, sich in die dort ablaufende Jugendarbeit mit einzubringen. Neben unserem Box-Programm, das jeweils Dienstag und Donnerstags stattfindet, war ich Teil von unzähligen anderen Programmen, wie z.B. den Jugendgruppen, unserer Lunchgruppe an einer High School und auch unseren sogenannten "Disorganized Sport Groups", bei denen wir dreimal pro Woche an verschiedene Schulen gegangen sind, um mit den Kindern Sportaktivitäten auszuüben und über Jesus und den christlichen Glauben ins Gespräch zu kommen. Meine Aufgabe war vor allem das Organisieren und Durchführen der Spiele. Zudem habe ich kleine Andachten für die Gruppen vorbereitet. Neben unserem Box-Programm und den verschiedenen Schulprogrammen war ich auch noch Teil unseres "Gymblast" Teams. Ein "Gymblast" ist eine große Schulveranstaltung, bei der zwei Stunden lang ein Wettkampf mit verschiedenen Spielen, zwischen vier Teams ausgetragen wird. Dort war ich für die Musik und die Punkteverteilung zuständig, habe jedoch auch nach und nach damit begonnen, einzelne Spiele zu moderieren. Dieses Programm war eine gute Möglichkeit, um die Region außerhalb der Stadt etwas zu erkunden, um mit Schülern in Kontakt zu kommen und JFC nach außen hin zu präsentieren. Was ich auf jeden Fall gelernt habe, ist zum einen, dass es sehr wichtig ist, sich herausfordern zu lassen. Je mehr ich mich auf etwas eingelassen habe, desto besser hat es mit der Zeit funktioniert. Klar war ich sehr aufgeregt, als ich das erste Mal vor Leuten gesprochen habe. Ein paar Wochen später habe ich vor 500 Menschen bei einem "Gymblast" gesprochen. Somit hat sich das sehr schnell gelegt und ich habe auch angefangen mit mehr Leuten etwas zu unternehmen. Ich habe angefangen mit unseren Jugendlichen an den Wochenenden mehr zu machen, um einfach Beziehung aufbauen zu können. Somit hatte ich auch Einfluss und es war sehr prägend für mich, ein paar unserer Jungs dort, auf ihrem nicht ganz so einfachen Lebensweg, zu begleiten. Ich bin dort in einige unterschiedlichen Gemeinden gewesen und habe jeden Samstagabend eine sehr charismatische "Worshipnight" besucht. Ich habe gelernt, mich selbst mehr zu öffnen und auf Gottes Wort zu hören, mich ganz besonders auf den heiligen Geist einzulassen und mich von ihm lenken zu lassen. Dadurch habe ich unglaubliche Erfahrungen gemacht. Ich habe sehr deutlich gespürt, wie Gott mich gebraucht hat in bestimmten Situationen, besonders in der Arbeit mit den Jugendlichen. Klar gibt es auch die Andere, nicht sehr schöne Seite, wenn man sehr respektlos von Kindern behandelt wird. Abe ich habe meinen Teil dazu beitragen können, ein paar unserer Jungs zum Glauben zu führen. Das war ein unglaublicher Segen für mich und mein Glauben hat sich dadurch sehr gefestigt. Des weiteren hatte ich sehr tiefe Freundschaften mit anderen Leuten außerhalb des JFC-Teams. Mit meiner Gastfamilie hätte ich es nicht besser erwischen können. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis zueinander und sie haben mich unterstützt, wo sie nur konnten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich eine sehr schöne und vor allem auch prägende Zeit in Kanada hatte. Ich habe gelernt, mich von Gott gebrauchen zu lassen und mich da einsetzen zu lassen, wo er mich gerne haben möchte. Ich habe Verantwortung übertragen bekommen, weil ich Eigeninitiative gezeigt habe und konnte somit in vielen Sachen einfach reifen und wachsen. Durch die Vielzahl an Programmen konnte ich meine ich meine Gaben und Fähigkeiten perfekt einbringen, habe jedoch auch in jeden Programmen, die mir nicht sehr lagen, mein Bestes gegeben, weil ich mir jedes Mal bewusst gemacht habe, dass ich dies Alles für Gott mache, wodurch ich stets meine Motivation her hatte.