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Lateinamerikanische Rhythmen sind echt mitreisend und faszinieren mich!

Das Klischee, dass bei den Latinos das Leben ohne Musik nicht zu denken ist, erfüllt Kolumbien zu 100%

Lateinamerikanische Rhythmen sind echt mitreisend und faszinieren mich! Das Klischee, dass bei den Latinos das Leben ohne Musik nicht zu denken ist,  erfüllt Kolumbien zu 100% - die Musik pulsiert schon in den Adern der Jüngsten. 

6 Monate habe ich in Kolumbiens Hauptstadt gelebt und eine neue Welt entdeckt. So vielfältig sind die Menschen und ihre Stadt, geprägt von Gegensätzen und Extremen, genauso wie die hohen Berge im Osten von Bogotá.

Viermal in der Woche bin ich mit dem Bus quer durch die Stadt gefahren, um zu unserem Haus in „el Paraíso“ zu kommen.

Meine erste Busfahrt werde ich bestimmt nicht vergessen, es war ein Abenteuer! Jeder Bus ist in der Regel so unglaublich voll, dass man nur schwer umfallen kann und es eine Zeit dauert, bis ein Sitzplatz frei wird. An das morgendliche Gedränge, um in den Bus einsteigen zu können, musste ich mich erst gewöhnen, aber nach 6 Wochen war das normal.

Auf der langen  Fahrt habe ich die unterschiedlichsten Menschen beobachtet, viele arme und verzweifelte Menschen, die um Geld oder etwas zu essen bitten, aber auch gut gekleidete Business-Leute, die einfach nur zur Arbeit fahren und jeder drängt sich in den Bus.

Im Viertel „el Paraíso“, im Süden der Stadt, kennen uns – die Volontäre von JPC Colombia -  inzwischen sehr viele Kinder und es werden stetig mehr.

Manche von den Kids kommen zum Englisch- und/oder Musikunterricht und für manche ist das eine Art Nachhilfe, da sie in der Schule nicht klar kommen. Die Kinder lieben den Musikunterricht, weil sie da Gitarre und Klavier praktisch lernen.

Den Höhepunkt der Woche bildet der Samstagvormittag.  Mit gemeinsamen  Singen sind wir in den Tag gestartet, bevor dann jeder in seine Gruppe gegangen ist. Die Kleinen, die Mittleren, die Großen und das Fußballteam – jede Gruppen ist voll mit Kids, die schon ihre  eigenen und oft harten  Lebenserfahrungen machen mussten; aber eine gute Gemeinsamkeit  ist, das Evangelium am Samstagmorgen zu hören, in mitten einer Gruppe von Gleichaltrigen.

Es braucht Zeit und Investition, um Vertrauen  und Beziehungen aufzubauen, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Die Kinder strahlen über das ganze Gesicht, wenn sie einen erblicken und rufen schon von weitem: „Hola, profe!“ und zur Begrüßung wird man umarmt – das berührt mich noch jetzt, wenn ich daran zurück denke.

Meine Gastfamilie ist zu meiner zweiten Familie geworden und ich habe viele neue Freunde gefunden; Land und Leute sind mir ans Herz gewachsen.

Ich wusste am Anfang nur sehr wenig darüber,  was mich erwarten würde und ich habe Gott gebeten, dass er mir beisteht und mich trägt.

Es kam viel besser! In Lukas 11, 13 steht, dass Gott uns viel mehr gibt, als wir bitten. Er liebt uns mehr, als unsere Eltern es tun!

Und Gott steht zu seinen Zusagen und er hat mich in dieser Zeit ganz besonders gesegnet und hat mir Menschen an die Seite gestellt, die mir ein Segen waren!

Mein Rat ist: geh raus und wage ein Abenteuer in Kolumbien und entdecke, wie der Heilige Geist in dir und durch dich wirkt und das Leben von andern berührt!