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Ziel war es, die Kids von der Straße zu bekommen

Hauptsächlich habe ich auf den Straßen von Pietermaritzburg im Outreach-Team gearbeitet.

Hi ich bin Flo und ich war für sechs Monate in Kwa-Zulu-Natal. Hauptsächlich habe ich auf den Straßen von Pietermaritzburg im Outreach-Team gearbeitet, das heißt wir haben Beziehungen aufgebaut zu den obdachlosen Kindern und Jugendlichen und einfach Zeit mit ihnen verbracht oder z.B. Fußball gespielt. Das Ziel war es die Kids von der Straße zu bekommen, was nur gelingt wenn sie einem vertrauen.

Meine zweite Arbeit war in einer ‚Community‘ (armes Stadtviertel), wo wir Bibelstunden und ‚Life-Skill-Sessions‘ für die Schulkinder vorbereitet haben. Außenherum hatte man viel Zeit zum Spielen mit den Kindern oder um sich um die jüngeren Kinder zu kümmern.

Für fast fünf Monate waren wir nur zu zweit im Volontärhaus, was manchmal etwas langweilig sein konnte. Diese Zeit haben wir aber beide genutzt um uns intensiver mit der Bibel zu beschäftigen. Im Nachhinein war es gut, dass wir so viel Zeit hatten, denn wir beide konnten allein durchs Bibel lesen enorm im Glauben wachsen. Als dann noch mehr Volontäre hinzukamen, hatten wir dafür ein lebendigeres Haus und wir alle verstanden uns echt super!

Während meinem Aufenthalt bin ich deutlich selbstständiger geworden und konnte durch die vielen neuen Aufgaben immer mehr heranreifen. Dank vieler Herausforderungen, war ich in der Lage persönlich und geistlich zu wachsen. Ich muss ehrlich sagen, dass es Zeiten gab die fast zu herausfordernd für mich waren. Doch Gott stand mir immer bei und hat mir vieles gezeigt und uns auch beschützt in gefährlichen Situationen (z.B. Einbruch). Ich habe gelernt mehr auf Gott zu vertrauen, vor allem dann wenn wir als Menschen oft nicht mehr weiterwissen und uns schon geschlagen geben würden!

Ich habe wirklich viel erlebt und bin dankbar dafür, dass ich so ein schönes und vielfältiges Land besuchen und so viele coole Menschen kennen lernen durfte. Für mich hat sich eines bestätigt: Wenn wir hinausgehen um anderen Menschen und Gott zu dienen, bekommen wir mehr zurück als wir selbst jemals geben können.